Die 8 Warnsignale für eine Fake-Bewertung
Kein Besuchsnachweis
Der Text beschreibt kein konkretes Erlebnis („war nie dort”, „kenne den Laden nicht”). Echte Kunden nennen Details — Datum, Gericht, Mitarbeiter, Produkt.
Brandneues oder leeres Profil
Das Konto wurde erst kurz vor der Bewertung angelegt, hat kein Profilfoto und nur 1–2 Bewertungen insgesamt.
Bewertungs-Cluster in kurzer Zeit
Mehrere negative Bewertungen innerhalb weniger Stunden/Tage deuten auf einen koordinierten Angriff (Konkurrenz, Ex-Mitarbeiter).
Allgemein & austauschbar
„Schlechter Service, nie wieder!” ohne jede Konkretisierung — solche Texte passen auf jedes Unternehmen.
Falscher Standort / Verwechslung
Die Bewertung bezieht sich erkennbar auf ein anderes Unternehmen oder eine andere Filiale.
Beleidigung statt Kritik
Persönliche Beleidigungen, Beschimpfungen oder unbelegte Straftatbehauptungen („Betrüger”, „Abzocke”) statt sachlicher Kritik.
Erpressungsmuster
„Ändere ich, wenn ihr X tut” — die Bewertung wird als Druckmittel eingesetzt.
Werbung / Links / Spam
Die „Bewertung” enthält Links, Telefonnummern oder Werbung — typisch für Spam-Konten.
Wichtig: Eine echte, nur negative Meinung ist keine Fake-Bewertung und bleibt geschützt. Konzentrieren Sie sich auf nachweisbare Richtlinienverstöße — nur die lassen sich erfolgreich melden.
Schnell-Checkliste vor dem Melden
- Screenshot mit Datum, Profilname und Text gesichert?
- Profil des Verfassers geprüft (Alter, Aktivität, Foto)?
- Konkreten Richtlinienverstoß benannt (nicht nur „unfair”)?
- Belege gesammelt (z. B. kein Kundenkontakt nachweisbar)?
- Öffentliche, sachliche Antwort verfasst (zeigt anderen Kunden Ihre Seite)?